2. Oktober 2011

Ich kann nicht mehr, ich kann nicht mehr.

JENNIFER ROSTOCK ♥

Du machst kleine Schritte, wenn du dich am Tage unter ihnen bewegst. Noch im Dunkeln höre ich die Ketten rasseln, die du lang schon nicht mehr trägst. Kein heißes Blech mehr unter deinen Füßen doch du tanzst. Nicht weil du tanzen willst, sondern weil du nicht anders kannst. Die Bilder auf denen du kramst waren größtenteils vermimt. Deine Wunden haben wir verbunden, das Nötigste geschiehnt. Ich hab mein Brot, mein Wasser, mein Morphium seitdem mit dir geteilt obwohl ich weiß, dass meine Nähe das ist,  was dich am besten heilt. 

Doch ich kann nicht mehr, ich kann nicht mehr! Mein Blick ist trocken, meine Hände leer. Ich kann nicht mehr, ich kann nicht mehr und ich weiß es ist nicht fair! Und ich kann nicht mehr, ich kann nicht mehr! Mein Herz wird taub, mein Kopf wird schwer. Ich kann nicht mehr, ich kann nicht mehr und wir tun so, als ob's ein Anfang wär! 
Du zeichnest die Konturen von Türen mit Kreide an die Wand, stößt sie auf und rennst ins Dunkel mit dem Messer in der Hand. Du ziehst in immer neue Kriege und es ist doch die selbe Schlacht. Ich hab so viele dieser Träume mitgekämpft und mitbewacht!
Doch ich kann nicht mehr, ich kann nicht mehr! Mein Blick ist trocken, meine Hände leer. Ich kann nicht mehr, ich kann nicht mehr und ich weiß es ist nicht fair! Und ich kann nicht mehr, ich kann nicht mehr! Mein Herz wird taub, mein Kopf wird schwer. Ich kann nicht mehr, ich kann nicht mehr und wir tun so, als ob's ein Anfang wär!
Jeder nächste Schritt ist ein Schritt zu weit, jeder Schritt zu zweit und ich komm nicht mit! Es tut mir leid, es tut mir leid, doch dieses Schloss bleibt unter mir. Die Tapeten sind beschmiert mit Angst und Leid. Es tut mir leid. Mit jedem Augenaufschlag droht ein neuer Kampf, ein neuer Tot - doch ich kann nicht mehr, ich kann nicht mehr!

Wenn Worte meine Sprache wären.




Wenn Worte meine Sprache wären, Ich hät dir schon gesagt in all den schönen Worten wie  viel mir an dir lag ich kann dich nur ansehen weil ich dich wie eine königin verehr doch ich kann nicht auf dich zugehen weil meine Angst den Weg versperrt. 

Mir fehlen die Worte ich hab die Worte nicht dir zu sagen was ich fühl' ich bin ohne Worte ich finde die Worte nicht ich hab keine Worte für dich Mir fehlen die Worte ich hab die Worte nicht dir zu sagen was ich fühl' ich bin ohne Worte ich finde die Worte nicht ich hab keine Worte für dich. 

Wenn Worte meine Sprache wären ich, hät dir schon gesagt Wie gern ich an deiner Seite wär denn du bist Alles, Alles was ich hab Ich kann verstehen, dass es dir nicht leicht fällt du kannst nicht hinter die Mauer sehen aber ich begreife nicht dass es dich so kalt lässt dir kann der Himmel auf Erden entgehen der Himmel auf Erden.

Mir fehlen die Worte ich hab die Worte nicht dir zu sagen was ich fühl' ich bin ohne Worte ich finde die Worte nicht ich hab keine Worte für dich Mir fehlen die Worte ich hab die Worte nicht dir zu sagen was ich fühl' ich bin ohne Worte ich finde die Worte nicht ich hab keine Worte für dich. 

du bist die Erinnerung an Leichtigkeit die ich noch nicht gefunden hab der erste Sonnenstrahl nach langem Regen die die mich zurück holt wenn ich mich verloren hab und wenn alles leise ist dann ist deine Stimme da.

Mir fehlen die Worte ich hab die Worte nicht dir zu sagen was ich fühl' ich bin ohne Worte ich finde die Worte nicht ich hab keine Worte für dich Mir fehlen die Worte ich hab die Worte nicht dir zu sagen was ich fühl' ich bin ohne Worte ich finde die Worte nicht ich hab keine Worte für dich keine Worte für dich Mir fehlen die Worte ich hab die Worte nicht dir zu sagen was ich fühl' ich bin ohne Worte ich finde die Worte nicht ich hab keine Worte für dich keine Worte.
ich weiß es dir zu sagen wär nicht schwer, wenn worte meine sprache wären. dir´n lied zu schreiben wäre nicht schwer wenn worte meine sprache wären.