4. Oktober 2011

Erst kommt die Sehnsucht, dann die Wut.

Zwischen Laken und Lügen ging irgendwas schief
War ich einen Herzschlag lang zu jung und naiv
Zwischen Laken und Lügen hast du’s mir gestohlen
So lässt du mich zurück, zurück auf heißen Kohlen
- Doch ich hol's mir wieder, Stück für Stück!


Was nützt es mir in den Startlöchern zu stehen, wenn ich gar nicht weiß, wo das Ziel ist?
Was nützt es, auf der rechten Bahn zu bleiben, wenn der Langstreckensprint kein Spiel ist?
Wie soll ich jemals all die Hürden nehmen in diesen viel zu großen Schuhen?
Warum fühl ich mich kleiner als mein Spiegelbild? Und was kann man dagegen tun?

Was kann man dagegen tun,
wenn der Weg, den man geht, nur ein Kreis ist?
Was kann man dagegen tun,
wenn selbst der Brei, um den man schleicht,
nicht mehr heiß ist?

Stehst du dir nur im Weg und mit dir selber im Konflikt,
dann mach dich aus dem Staub! Mach dich aus dem Staub! 
Steht alles auf dem Spiel und das Spiel hat sich verstrickt,
dann mach dich aus dem Staub! Mach dich aus dem Staub!
Der Zünder ist gezogen und du weißt die Bombe tickt.
Mach dich aus dem Staub! Mach dich aus dem Staub!
Die Zweifel überblickt, es scheint verzweifelt und verzwickt.
Mach dich aus dem Staub! Mach dich aus dem Staub, der dich erstickt!

Du bist am Boden, denn die Schwerkraft
hat mehr Kraft als der, der an der Mühle dreht.
Und wie ein Kind fragst du dich
"wo ist der Wind, wenn er nicht weht?".
Man ackert nicht mit Ponys und das weißt du auch,
also warum lässt du sie nicht ruhen?
Warum denkst du, die Stunden zählen gegen dich?
Und was kann man dagegen tun?

Was kann man dagegen tun, wenn du zu müde schon zum Schlafen bist?
Was kann man dagegen tun, wenn dein Heim nicht mehr dein Hafen ist?
Du machst dich aus dem Staub, aus dem Staub.